
Weißer Rettich | Ingwer | Sesam
Rettich-Salat auf gebratenem Basmati-Reis

Zutaten
Für 12 Häppchen:
Rettich-Salat:
- 1 weißer Rettich
- Salz nach Gusto
- Großes Stück Bio-Ingwer
Basmati-Reis:
- 0,5 Tassen Basmati-Reis
- etwas Salz
- 1 Tasse kochendes Wasser
- 1 EL helles Sesamöl
- Sesamöl zum Braten
Frischkäse mit Sojasauce:
- 3 EL Frischkäse
- 2–3 EL Sauja-Sauce
Topping:
- 1–2 EL weißer, gerösteter Sesam
- einige Stängel Schnittlauch
Zubereitung
Dauer:
Vor- und Zubereitung: ca. 45 Minuten
Nützliches Equipment: Microplane-Reibe, Gemüsehobel, Sushi-Presse oder kleine Speiseringe
Rettich-Salat:
- Den Rettich schälen, grob raspeln und in eine Schüssel geben. Nach Geschmack salzen und etwa 10 Minuten ziehen lassen.
- Anschließend den Rettich in ein Sieb geben und die ausgetretene Flüssigkeit gut abtropfen lassen.
- Den Ingwer (gerne mit Schale, wenn er in Bioqualität vorhanden ist), fein reiben und in einem Schüsselchen zur Seite stellen.
Basmati-Reis:
- Den Basmati-Reis in ein Sieb geben, waschen und gut abtropfen lassen.
- Das Sesamöl in einem Töpfchen erhitzen und den Reis kurz anrösten.
- Das Wasser dazugeben, salzen und schnell zum Kochen bringen. Sobald der Reis kocht, die Herdplatte zurückschalten (Stufe 2–3 von 9) und einen Deckel schräg auf den Topf legen, damit das Wasser verdampfen kann. Nach circa 15 Minuten sollte der Reis gar sein.
- Den Reis komplett auskühlen lassen.
Gerösteter Basmati-Reis:
- Um den von Natur aus fluffigen Basmatireis etwas klebriger zu machen, weitere 1–2 EL Sesamöl unterrühren und den Reis anschließend mit den Händen kräftig durchkneten. Dabei dürfen ruhig etliche Reiskörner zerdrückt werden – genau das hilft, damit die Masse später zusammenhält.
Sobald der Reis ausreichend klebt, ihn in eine mit Klarsichtfolie ausgelegte Sushi-Presse oder einen kleinen Servierring geben und kräftig zusammendrücken. Wichtig ist, den Reis wirklich fest zu pressen, damit die Taler beim Braten nicht wieder auseinanderfallen.
Eine Pfanne stark erhitzen, mit wenig Sesamöl auspinseln und die gepressten Reisstücke von beiden Seiten jeweils etwa 4–5 Minuten anbraten. Dabei dürfen sie gerne ordentlich Farbe annehmen – bei mir wollten sie das leider nicht so recht. 😉
Die fertig gebratenen Reistaler aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abkühlen lassen.
Frischkäse mit Sojasauce:
- Beide Zutaten zu einem homogenen Dip verrühren. Dafür die Sojasauce am besten nach und nach zum Frischkäse geben und zwischendurch abschmecken – so lässt sich der Salzgehalt besser dosieren.
Fertigstellung:
Tipps:
- Durch die Schärfe von Rettich und Ingwer verträgt das Häppchen durchaus etwas mehr Salz. Falls Ihr bei der Sojasauce im Frischkäse eher zurückhaltend wart, könnt Ihr einfach ein kleines Schälchen Sojasauce zum Nachwürzen dazu servieren.
- Jeder empfindet Schärfe anders – der eine mag es lieber mild, der andere durchaus etwas kräftiger. Um den Schärfegrad anzupassen, würde ich hier allerdings auf Wasabi verzichten und stattdessen lieber noch etwas geriebenen Ingwer dazu reichen. So bleibt das Häppchen geschmacklich schön stimmig.
Quelle: https://www.4myhappyhour.de/rezept/rettich-salat-auf-gebratenem-basmati-reis/