Quitte | Schmalz | Majoran

Quittenschmalz

09.11.2022  |  Lesedauer: ca. 2,4 Min.

Zutaten | Zubereitung

Saisonale Lebensmittel faszinieren mich. Insbesondere dann, wenn sie nicht ständig auf dem Speiseplan stehen. Oder auch dann, wenn Rezeptvorschläge nicht besonders vielfältig sind. Die Quitte gehörte für mich bisher dazu. Im Netz sind zwar sehr viele Rezeptvorschläge zu finden, meistens gehen diese jedoch in die süße Richtung. Bei den deftigen Rezeptvorschlägen wird es schnell überschaubar. Im Heft Nr. 12 von Lust auf Genuss bin ich erfreulicherweise über viele kleine, herzhafte Quittenrezept-Ideen gestolpert, was mich die letzten Wochen dazu gebracht hat, die festen Früchte regelmäßig in meinen Einkaufskorb zu legen.


Mein heutiger – im Grunde sehr einfacher – Vorschlag, das Schmalz mit Quitten und wildem Majoran zu verfeinern, habe ich von den vielen Apfelschmalz-Rezeptvorschlägen abgeleitet. Die Quitte gibt dem Ganzen eine fruchtig-zitronige Geschmacksnote und beim Probieren kommt man u.U. nicht gleich auf diese vermutlich seltener verwendete Herbstfrucht. Auf einer Scheibe Roggenbrot schmeckte meinen Gästen und mir dieses Schmalz überaus köstlich.

 

Wir haben mal wieder alles aufgegessen.

Zutaten

Schmalz (für 1 Glas):

  • 200 g Schmalz (mit oder ohne Grieben), z.B. selbst gemacht nach meinem Grundrezept
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 kleine Quitte
  • 2 EL wilder Majoran (getrocknet)
  • weißer Pfeffer (gemahlen)

      Dazu:

      • Roggenbrot (bei uns gab’s einen Frankenlaib dazu)

      Zubereitung

      Dauer: Ca. 20 Minuten (ohne Abkühlzeit)

       

      Schmalz:

      1. Die Quitte vierteln, schälen, das Kerngehäuse entfernen und grob raspeln.
      2. Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
      3. In einer gusseisernen Pfanne etwas von dem Schmalz erhitzen und die Zwiebelwürfel langsam anschwitzen lassen, bis sie Farbe annehmen.
      4. Dann die Quittenraspel zugeben und alles bei mittlerer Temperatur für weitere 10 Minuten garen.
      5. Die Gewürze zugeben und alles nochmals abschmecken.
      6. Zum Schluss das restliche Schmalz zugeben (es muss schmelzen) und alles gut vermengen. Evtl. nochmals abschmecken und in kleine Gläser abfüllen (die Gläser erst zuschrauben, wenn das Schmalz abgekühlt und fest ist).

          Serviervorschläge:

          1. Eine dünne Scheibe Brot halbieren oder in kleinere Stücke schneiden, mit dem Schmalz bestreichen und mit etwas Salz bestreuen. Auf einer Platte servieren, damit sich jeder direkt bedienen kann.
          2. Das Schmalz in ein kleines Schälchen abfüllen, das Brot in Scheiben schneiden und mit einem Salzstreuer bereitstellen.

           

          Praxistipp(s):

          • Für Rezepte dieser Art habe ich immer ein paar kleine, hübsche Marmeladengläser parat und verwende diese – entsprechend gefüllt – als Mitbringsel oder Geschenk.

          Getränke-Tipp

          Wir hatten einen 2021er Müller-Thurgau trocken vom Weingut Röhrenbach dazu. Ein sehr gutes Tröpfchen, das ich an dieser Stelle unbedingt weiterempfehlen möchte.

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          Ich freue mich übrigens immer über Eure Kommentare oder Anmerkungen zu meinem Rezept.

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