Glossar

Zusätzlich zu meinen gesammelten Informationen findet Ihr im Internet sicherlich noch bündelweise Wissenswertes. Sollte Euch in einem meiner Einträge ein wichtiger Aspekt fehlen oder gar Fehlerhaftes auffallen, freue ich mich über Euer Feedback.

 

Schnittlauch

Botanisch gesehen gehört der Schnittlauch (= Graslauch oder Binsenlauch) zur Gattung des Lauchs. Es ist das erste Küchenkraut, das bei uns im Frühjahr ca. ab Ende März draußen geerntet wird. Er ist recht gesund und liefert viel Vitamin K (gut für starke Knochen) und E (antioxidativ und entzündungshemmend) und liefert viele Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Magnesium (gut für Nerven und Muskeln).

Er hat einen lauch- bzw. zwiebelähnlichen Geschmack.

 

Verwandte: Bärlauch

Alternativen: Frühlingszwiebeln/Lauchzwiebel

Gute Freunde: Quark, Ei, Räucherfisch

Ungewöhnliche Freunde: Mango

 

Tipps und Wissenswertes:

  • Schnittlauch bläht nicht. Im Gegenteil: Er kann sogar dazu beitragen, solche Beschwerden zu lindern. Im Mittelalter wurde er zur Behandlung von Magenbeschwerden verwendet und nicht als Würzpflanze.
  • Schnittlauch vom Freiland schmeckt viel aromatischer als aus dem Gewächshaus. Er sollte nur roh verzehrt werden, damit seine Würzkraft nicht verloren geht.
  • Er ist schwer zu lagern und sollte zeitnah verbraucht werden. Auf jeden Fall sollte er bis zum Verzehr allein (also nicht mit weiteren Küchenkräutern) in ein Glas Wasser gestellt werden.
  • Die Blüten des Schnittlauchs können ebenfalls gegessen werden. Allerdings ist der Stängel, auf welchem die Blüte sitzt, recht „hart” und schmeckt somit nicht mehr gut. Sowieso verliert der blühende Schnittlauch nach der Blüte sein leckeres Aroma.
  • Auf chefkoch.de habe ich tatsächlich ein Rezept gefunden, in welchem der Schnittlauch mit Parmesan und Ricotta gefüllt wird. Die Kommentare dazu sind absolut lesenswert.
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