Pfiffige Toppings

Rhabarber-Chutney

Rhabarber in deftiger Variante liest sich für einige von Euch wahrscheinlich eher ungewohnt. Aber als Beigabe zu Huhn oder Käse – in Form eines Chutneys – eignet es sich hervorragend und bereitet unserem Gaumen ein wahres Freudenfeuer.

Dafür benötigt Ihr:

  • ca. 35 g frischer Ingwer
  • 1 Stängel Zitronengras
  • 2 Schalotten
  • ca. 800 g Rhabarber
  • 100 g Rohrzucker
  • 2 große rote Chilischoten
  • 1 Bio-Saftorange
  • 1–2 EL braune Senfkörner
  • Salz nach Gusto
  • 2 EL weißer Balsamico

Dauer: ca. 60 Minuten

  1. Den Ingwer und die Schalotten schälen und in feine Würfelchen schneiden.
  2. Die Chilischoten waschen, entkernen und in grobe Würfel schneiden. Das Zitronengras schälen und vierteln.
  3. Den Rhabarber waschen, schälen und in 1–2 cm große Stücke schneiden.
  4. Mit dem Sparschäler von der Orange 3–4 große Stücke abschälen, anschließend die Orange auspressen.
  5. Einen passend großen Topf erwärmen und den Zucker darin auflösen bis er sich komplett verflüssigt hat. Den Rhabarber, Ingwer, die Schalotten und das Zitronengras dazugeben und alles kurz karamellisieren lassen.
  6. Anschließend die restlichen Zutaten (also Chiliwürfel, Senfkörner, Orangenschale und Salz) dazugeben und mit dem Essig und dem Orangensaft ablöschen.
  7. Das Chutney bei mittlerer Stufe für 30–40 Minuten köcheln lassen und nochmals abschmecken.
  8. Wenn Ihr das Chutney noch kochend sofort in sterilisierte Marmeladengläser abfüllt, hält sich dieses für ca. 2–4 Wochen im Kühlschrank.


Und hier noch einige Vorschläge zur weiteren Verwendung:

  • Als Beigabe zu Ziegen-Frischkäse oder Ziegen-Camembert.
  • Als Grillsauce zu Huhn.
  • Zu Blumenkohl-Wings nach dem Rezept von Rainer Klutsch (an dieser Stelle vielen Dank ans ARD Buffet für die Inspiration zu dem tollen Rezept).