Nussbutter | Salz | Crème fraîche

Aufgeschlagene Nussbutter

15.11.2025  |  Lesedauer: ca. 3 Min.

Rezept drucken | Zutaten | Zubereitung

Manchmal sind es die einfachsten Dinge, die einen sprachlos machen. Es gibt ein paar Lebensmittel, bei denen das meiner Meinung nach ganz besonders zutrifft. Nussbutter (geklärte Butter) gehört für mich unbedingt dazu. Ihr intensives, nussiges Aroma verwandelt selbst die schlichtesten Gerichte – wie Kartoffelstampf oder ein schlichtes Rosenkohl-Gemüse – in kleine Highlights. Schon seit Jahren ist sie ein fester Bestandteil meines Kühlschranks: einfach in der Zubereitung, lange haltbar und geschmacklich einfach unschlagbar. Was will man mehr?

 

Vorletzte Woche waren Herr HappyHour und ich für ein paar Tage Auszeit im Markgräfler Land. Nach einem wunderschönen Spaziergang durch herbstliche Wälder und Weinberge hatten wir uns für den Abend einen Tisch im Restaurant Traube in Blansingen reserviert. Das kleine Restaurant (gerade mal 15 Plätze!!!) ist absolut empfehlenswert! Wir sind von einem kulinarischen Highlight ins nächste gefallen und ich werde noch lange von den hervorragenden Kleinstspeisen schwärmen.

 

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der Auftakt: frisch gebackenes Urbrot mit aufgeschlagener Nussbutter. So schlicht, so fluffig, so nussig – und genau der Moment, in dem mir wieder bewusst wurde, warum ich diese Butter so liebe.

Zutaten

Aufgeschlagene Nussbutter:

  • 100 g Nussbutter
  • 1 EL Crème fraîche (nicht mehr!!!)
  • Salz nach Gusto
  • optional: 1 Spritzer Zitronensaft oder Zitronenzesten

Servierideen:

Zubereitung

Dauer:

Zubereitung: ca. 10 Minuten (ohne Zubereitung Nussbutter)

Nützliches Equipment: Rührgerät, hohes Gefäß

 

Aufgeschlagene Nussbutter:

  1. Falls Ihr die Nussbutter frisch zubereitet, müsst Ihr diese handwarm abkühlen lassen (ca. 28–32° C). Kommt sie aus Eurem Kühlschrank, dann solltet Ihr sie frühzeitig (2–3 Stunden vorher) aus dem Kühlschrank nehmen (sie darf teilweise flüssig sein).
  2. Die Crème fraîche mit einem Teil der Nussbutter in ein hohes Gefäß geben und mit dem Rührgerät aufschlagen. Sobald alles gut vermengt ist, gebt Ihr die restliche Butter in kleinen Portionen dazu und rührt die Masse luftig auf (wie bei der Zubereitung einer Mayonnaise), bis die ganze Butter verarbeitet ist.
  3. Sobald sich die Creme fraîche mit der Butter verbunden hat, wird die Masse schneller geschlagen (wie Sahne oder eine „luftige Buttercreme“). Rührt das ganze so lange, bis eine luftige „Creme“ entstanden ist.
  4. Ggf. mit Salz und 1–2 Tropfen Zitrone abschmecken.
  5. Im Kühlschrank bis zur Verwendung aufbewahren.

Tipps und Servierideen:

  • Die aufgeschlagene Nussbutter mind. 60 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen (damit sie wieder schön fluffig wird). Sie sollte auf jeden Fall bei Zimmertemperatur genossen werden.
  • Bestreut die fluffige Nussbutter mit wenig Fleur de Sel oder etwas Rotweinsalz und reicht sie ganz puristisch frischem Dinkelbrot.
  • Oder schon mundgerecht vorbereitet: Das Brot in 1,5–2 cm dicke Scheiben schneiden und diese zusätzlich in mundgerechte Stücke zerteilen. Auf jeden Brotwürfel einen großzügigen Klecks der aufgeschlagenen Nussbutter geben und mit reichlich Nussbutter-Crumble bestreuen.
  • Die aufgeschlagene Nussbutter hält sich für ca. 1 Woche im Kühlschrank.

Getränke-Tipp

Dazu ein Glas feiner Rieslingsekt Brut mit feiner Zitrusnote: Das hebt die Butter, ohne sie zu übertönen.

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