01.02.2026 | Lesedauer: ca. 3,6 Min.
Entenbrust hat bei uns vor allem in der winterlichen Jahreszeit ihren festen Platz auf unserer Menükarte – gerne zu Weihnachten oder am Silvesterabend, ganz puristisch begleitet von einem frischen Waldorfsalat. Natürlich passt sie auch hervorragend zu einem cremigen Kartoffelgratin und einer Sauce aus Portwein-Schalotten oder Orangen … allein beim Gedanken daran läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen.
Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten, in denen ich zwar leidenschaftlich und häufig gekocht habe, das Ergebnis meiner Entenbrust aber nicht immer die gewünschte Gaumenfreude brachte. Während Gratin und Sauce zuverlässig gelangen (da kann man ja kaum etwas falsch machen), war die Entenbrust oft zu roh, zu blutig oder schlicht zäh. So schade! Denn wenn man einmal weiß, wie sie korrekt und geling sicher zubereitet wird, ist sie wirklich kein Hexenwerk.
Mir ist klar, dass die Definition der perfekten Entenbrust ganz individuell vom Genießer selbst, aber auch von deren Verwendung abhängig ist. Aus diesem Grund habe ich Euch hier noch eine Liste der verschiedenen Kerntemperaturen:
Garstufe |
Kerntemperatur |
Ergebnis |
Rosa |
56–58°C |
saftig, klassisch |
Medium |
60–62°C |
etwas fester |
Durch |
65+°C |
weniger saftig |
Übrigens verwenden wir zum Messen der richtigen Temperatur immer ein Fleischthermometer.
Zutaten
karamellisierte Entenbrust:
Zubereitung
Dauer:
Vor- und Zubereitung: ca. 30 Minuten
Backen: 10–15 Minuten (in Abhängigkeit der gewünschten Gartemperatur)
Backofentemperatur: 200° C Ober- und Unterhitze
Nützliches Equipment: 1 Backblech, kleines Backgitter, ggf. Fischgräten-Pinzette (zum Entfernen restlicher Federstoppeln), 1 Silikon-Pinsel, Fleischthermometer
karamellisierte Entenbrust:
Tipps:
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