07.01.2024 | Lesedauer: ca. 3,1 Min.
Kumquats sind für mich kleine Schönheiten. Mit ihrer leuchtend orangefarbenen Schale sehen sie aus wie winzige, pflaumenförmige Zwergorangen – fast zu hübsch, um sie einfach nur nebenbei zu essen. Ihre dünne Schale schmeckt gleichzeitig süß, herb und angenehm bitter und macht die kleinen Früchte damit zu etwas ganz Besonderem. Trotzdem habe ich ihnen in meiner Küche lange kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Meist landeten sie eher aus dekorativen Gründen im Einkaufskorb, wurden in feine Scheiben geschnitten, entkernt und durften hier und da ein Tellergericht schmücken. Wirklich etwas mit ihnen anzufangen wusste ich ehrlich gesagt nie. Geht Euch das vielleicht auch so?
Das änderte sich allerdings schlagartig, als ich in der Rezeptdatenbank von EDEKA über ein Rezept für Kumquat-Chutney gestolpert bin. Schon beim Lesen der Zutaten war ich neugierig: fruchtige Kumquats, ein wenig Chili, etwas Zimt – das klang nach einer Kombination, die spannend genug war, um sofort ausprobiert zu werden. Und was soll ich sagen? Dieses Chutney hat mich wirklich überrascht. Denn genau hier zeigen die kleinen Früchte, was wirklich in ihnen steckt. Die feine Bitterkeit der Schale verbindet sich mit einer angenehmen Süße, die Chili sorgt für eine sanfte Schärfe und der Hauch Zimt macht alles wunderbar rund und aromatisch. Heraus kommt ein Chutney, das gleichzeitig frisch, lebendig und herrlich vielseitig schmeckt. Besonders gut passt es zu kräftigem Weinbergkäse, aber auch zu kaltem Braten oder leicht bitteren Gemüsesorten ist es ein echtes Highlight. Und spätestens wenn man den ersten Löffel probiert, versteht man sofort, warum dieses Chutney echtes Suchtpotenzial hat.
Zutaten
Für ca. 250 ml Chutney:
Kumquat-Chutney:
Zubereitung
Dauer:
Vorbereitung: ca. 45 Minuten
Zubereitung: ca. 20 Minuten
Kumquat-Chutney:
karamellisieren beginnt, die Kumquats mit den Chiliwürfeln zumgeschmolzenen Zucker geben und für ca. eine Minute anschwitzen.
Tipps:
Ich betreibe meine Rezept-Datenbank ausschließlich zu meinem Vergnügen. Ein großer Teil dieses Vergnügens besteht darin, meine Beiträge und Bilder mit Euch zu teilen. Sprich: Dass meine Seiten von Euch gefunden werden. Damit dieses funktioniert, gilt es, von Google vorgegebene Regeln einzuhalten. Eine der Regeln lautet, mit externen Links zu arbeiten. Wenn Ihr auf meinen Seiten solche externen Links auffindet, betreibe ich damit grundsätzlich KEINE kommerzielle Werbung. Vielmehr möchte ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Meine Seiten für die Google-Suche aufzuwerten und Euch mit zusätzlichen Tipps und Informationen zu versorgen.
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