24.07.2026 | Lesedauer: ca. 4,3 Min.
Herr HappyHour hat diese Woche gleich zweimal für mich auf dem Zedernbrett gegrillt. Beim ersten Mal gab's ganz schlicht ein Stück Lachs – pur, bis zu einer Kerntemperatur von 57 Grad und dazu diesen herrlichen Glasnudelsalat. Gestern wollte ich diese Art des Grillens unbedingt auch mit Huhn ausprobieren.
Im Kühlschrank warteten noch ein großer weißer Rettich und reichlich Ingwer, ursprünglich für den Lachs gedacht. Also blieben wir auch gestern kulinarisch in Asien. Die Hühnerschenkel wurden gehäutet und in einer Marinade aus Balsamico, Sojasauce, Zucker, Ingwer und Knoblauch eingelegt. Dazu gab’s Basmatireis und meinen puristischen weißen Rettich-Salat – lediglich mit Salz und reichlich geriebenem Ingwer angemacht. Noch etwas gerösteter Sesam und ein knuspriger Hühnerhaut-Chip obendrauf – und das Schwelgen konnte beginnen.
Und nun wisst Ihr schon, wie mein heutiger Apero-Vorschlag entstanden ist: Das Huhn ist weg, aber Basmatireis und Rettich-Salat sind noch reichlich da. Beides lässt sich wunderbar zu einem vegetarischen Häppchen verwandeln. Und wenn ich es mir recht überlege, war dieser puristische Rettich-Salat ohnehin von Anfang an für einen eigenen Rezeptbeitrag bestimmt.
Bleibt zum Schluss immer wieder die gleiche Herausforderung: die perfekte Art des Servierens. Ich glaube, auch diesmal ist mir das gleich mehrmals gelungen.
Zutaten
Für 12 Häppchen:
Rettich-Salat:
Basmati-Reis:
Frischkäse mit Sojasauce:
Topping:
Zubereitung
Dauer:
Vor- und Zubereitung: ca. 45 Minuten
Nützliches Equipment: Microplane-Reibe, Gemüsehobel, Sushi-Presse oder kleine Speiseringe
Rettich-Salat:
Basmati-Reis:
Gerösteter Basmati-Reis:
Sobald der Reis ausreichend klebt, ihn in eine mit Klarsichtfolie ausgelegte Sushi-Presse oder einen kleinen Servierring geben und kräftig zusammendrücken. Wichtig ist, den Reis wirklich fest zu pressen, damit die Taler beim Braten nicht wieder auseinanderfallen.
Eine Pfanne stark erhitzen, mit wenig Sesamöl auspinseln und die gepressten Reisstücke von beiden Seiten jeweils etwa 4–5 Minuten anbraten. Dabei dürfen sie gerne ordentlich Farbe annehmen – bei mir wollten sie das leider nicht so recht. 😉
Die fertig gebratenen Reistaler aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abkühlen lassen.
Frischkäse mit Sojasauce:
Fertigstellung:
Den Frischkäse auf die gebratenen Reistaler streichen und den Rettich-Salat darauf drapieren. Großzügig mit reichlich geriebenem Ingwer und geröstetem Sesam bestreuen und mit kurzen Schnittlauch-Stückchen garnieren.
Tipps:
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