Ei | Lauchzwiebel | Möhre

Ich weiß nicht, wie es Euch ergeht: Aber ich fühle mich immer wohler, wenn ich meinen Gästen (auch wenn sie nicht explizit zum Essen eingeladen sind) einen kleinen Snack zum Gläschen reichen kann. Bekömmlicher ist es allemal und ich habe noch nie erlebt, dass solch ein Häppchen liegengeblieben ist. Nun könnte man natürlich denken, dass unangekündigte Gäste mein Gastgeberleben deswegen schwer machen. Dass diesem nicht so ist, erkennt man an den gekauften Grissini, die es Mangels Planungszeit auch bei uns mal zum Schlückchen gibt.

 

Das asiatische Omelette wollte ich schon seit langem ausprobieren. Einmal weil ich die Art der Zubereitung unbedingt ausprobieren wollte und zum anderen, weil ich Eier in jeglicher Form liebe. Und während meines ersten Versuchs, das Omelett kunstvoll in der Pfanne zu einer Rolle zu formen, ist mir aufgefallen, dass die benötigten Grundzutaten bei uns eigentlich immer vorrätig sind. Das Omelett lässt sich übrigens in jeglicher Form variieren. So könnt Ihr das „Gemüse” weglassen oder durch Kräuter ersetzen. Auf die Sojasauce und den Klecks Wasabi würde ich jedoch keinesfalls verzichten. Mit dem kleinen Korianderblättchen obenauf bereitete ich unseren Gaumen ein kleines, schnell zubereitetes und einfaches Highlight.
 
Wenn Ihr für die Zubereitung des Omeletts ein wenig üben wollt, dann wären die verbleibenden Wochen vor Ostern doch eine sehr gute Gelegenheit: Blast die Eier, die Ihr für das Omelett benötigt, vorab einfach aus und malt sie kunterbunt an. Eine nachhaltigere Osterdekoration kann ich mir kaum vorstellen.

04.03.2022 18:40:00

Zutaten

Für 4 Personen (bzw. 12 Häppchen):

 

Teig:

  • 3 Eier L
  • 1 TL Sojasauce
  • 3 TL Milch
  • 1 kleine Möhre
  • 1 Lauchzwiebel
  • etwas Salz
  • etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Rapsöl

Garnitur:

  • frischer Koriander
  • Sojasauce
  • Wasabi
  • ggf. etwas eingelegter Ingwer

Zubereitung

Dauer: Ca. 30 Minuten

 

Teig:

  1. Die Möhre schälen und in möglichst kleine Würfelchen (max. 1 mm) schneiden.
  2. Die Lauchzwiebel in schmale Streifen schneiden.
  3. Die Eier mit einer Gabel grob verkleppern (ich finde es recht schön, wenn noch etwas Eiweiß unverkleppert bleibt, damit dieses später im Omelett weißlich sichtbar wird). Anschließend die Sojasauce und die Milch unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Das Gemüse dazugeben und untermengen.
  5. Eine beschichtete Pfanne auf mittlerer Stufe aufheizen und mit Öl ausstreichen.
  6. Wenn die Pfanne warm genug ist, ca. 1/3 des Omelette-Teiges in die Pfanne geben und gleichmäßig verteilen. Sobald das Ei etwas gestockt ist, das Omelette von einer Seite vorsichtig aufrollen, bis die Rolle nahezu aufgewickelt ist. Anschließend die Omelette-Rolle in die Mitte der Pfanne schieben und wieder mit Omelette-Teig auffüllen. Den Teig stocken lassen und wieder aufrollen. Weiter so verfahren, bis der Teig aufgebraucht ist (bei mir war dieses in 3 Arbeitsschritten erledigt).
    Falls Euch meine Anleitung nicht weiterhilft habe ich hier ein hilfreiches Filmchen, das mir sehr gut geholfen hat.

    Fertigstellung:

    1. Das Omelett aus der Pfanne nehmen und in ca. 12 gleich große „Scheibchen” schneiden.
    2. Auf jede Rolle einen kleinen Klecks Wasabi gegeben und ggf. mit einem Korianderblättchen garnieren.

    Getränke-Tipp

    Wir hatten tatsächlich noch ein Fläschchen Riesling-Sekt vom Weingut Vollmayer in unserem Fundus. Mit Riesling oder Sauvignon Blanc liegt Ihr auf jeden Fall richtig.

    Kommentare

    Ich freue mich übrigens immer über Eure Kommentare oder Anmerkungen zu meinem Rezept.

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