01.09.2026 | Lesedauer: ca. 3,5 Min.
Für mein erstes TischWeise wollte ich als kleines Amuse ursprünglich meine herrlich schmeckende Wildfenchelbutter mit selbst gebackenen Grissini und einem kühlen Schlückchen Tomatenessenz servieren. Dann ist mir jedoch aufgefallen, dass einer der angemeldeten Gäste die besagte Butter bei mir schon kennengelernt hat. Und da ich meinen Gästen ungern zweimal das Gleiche serviere – zumindest nicht in so kurzer Zeit hintereinander –, habe ich mich kurzerhand umentschieden.
Das Thema Parmesan in seinen unterschiedlichsten Formen möchte ich ohnehin schon lange aufgreifen. Und nach all dem Feta, Mozzarella und Burrata der heißen Sommermonate scheint mir Parmesan ein ziemlich guter Übergang zum Ende des Sommers zu sein. Also habe ich mich für eine leichte Parmesan-Mousse entschieden, zu der meine frisch getrockneten Tomaten-Chips erstaunlich gut passen. Parmesan und Tomate – zwei echte Umami-Bomben gleich zu Beginn meines Menüs – setzen mich natürlich ganz schön unter Druck. Denn jetzt muss der Rest des Menüs diesem Auftakt auch irgendwie standhalten können 😉.
Meine Parmesan-Mousse selbst ist erfreulich unkompliziert gemacht: Ein bisschen Schalotte und Wermut sorgen für Tiefe, wenig Basilikum gibt im Hintergrund eine feine, frische Note und der Parmesan schmilzt direkt in der Sahne. Danach darf die Mischung in Ruhe abkühlen und wird später nur noch mit kalter Sahne aufgeschlagen. Viel Arbeit steckt also nicht dahinter. Geschmacklich kommt erstaunlich viel zurück: ordentlich Parmesan, würzig und vollmundig, aber durch das Aufschlagen leicht und luftig. Zusammen mit meinen Tomaten-Crackern habe ich meinen ungewöhnlichen Auftakt für mein Spätsommer-Menü gefunden.
Zutaten
Für 4–6 Personen:
feine Parmesan-Mousse:
Fertigstellung:
passende Toppings:
Zubereitung
Dauer:
Vor- und Zubereitung: ca. 30 Minuten
Kühlen: mind. 30 Minuten
Nützliches Equipment: Microplane-Reibe, Rührgerät, ggf. Spritzbeutel
feine Parmesan-Mousse:
Kurz Vor dem Servieren:
Tipps:
Getränke-Tipp
Ein Gläschen Valdobbiadene Prosecco Brut oder Extra Brut passt geschmacklich ausgezeichnet dazu und macht das Amuse perfekt.
Ich betreibe meine Rezept-Datenbank ausschließlich zu meinem Vergnügen. Ein großer Teil dieses Vergnügens besteht darin, meine Beiträge und Bilder mit Euch zu teilen. Sprich: Dass meine Seiten von Euch gefunden werden. Damit dieses funktioniert, gilt es, von Google vorgegebene Regeln einzuhalten. Eine der Regeln lautet, mit externen Links zu arbeiten. Wenn Ihr auf meinen Seiten solche externen Links auffindet, betreibe ich damit grundsätzlich KEINE kommerzielle Werbung. Vielmehr möchte ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Meine Seiten für die Google-Suche aufzuwerten und Euch mit zusätzlichen Tipps und Informationen zu versorgen.
Kommentare
Schreibe einen Kommentar